Anlässlich des Europatages am 9. Mai und der bevorstehenden Wahl zum Europäischen Parlament am 9. Juni bot die Fachschaft Politik und Wirtschaft eine spannende Exkursion zur Europäischen Zentralbank (EZB) in Frankfurt am Main an. Getreu dem Motto des EU-Gründervaters Robert Schuman, der betonte, dass man „Europäer nicht durch Geburt, sondern durch Bildung“ wird, diente dieser Ausflug dazu, ein tieferes Verständnis für Europa und eine stärkere Verbundenheit zu Europa zu entwickeln.
Am Montag, den 29. April, machten sich die Schülerinnen und Schüler des PoWi-Grundkurses von Frau Stadie und des PoWi-Leistungskurses von Frau Neurath frühmorgens auf den Weg zur Europäischen Zentralbank (EZB) in Frankfurt. Gegen 10:30 Uhr erreichte die Gruppe das imposante Gebäude der EZB, das mit seinen beiden Türmen und den über 40 Stockwerken die Skyline von Frankfurt prägt. Nach der Sicherheitskontrolle wurden die Schülerinnen und Schüler von einer Mitarbeiterin der EZB empfangen und durch den Besucherbereich des Gebäudes geführt. Dabei erfuhren sie spannende Fakten über die Geschichte und Architektur des Gebäudekomplexes, der seit 2008 aus der historischen Frankfurter Großmarkthalle entstanden ist. An verschiedenen Stationen lernten unsere Schülerinnen und Schüler Wissenswertes über Themen wie Inflation, Geldwertstabilität, die Bedeutung des Leitzinses und warum die EZB als „Hüterin des Geldes“ gilt. Nach dem Besuch der EZB blieb noch ausreichend Zeit die Frankfurter Innenstadt zu erkunden und bei den Einkäufen die inflationsbedingte Preisentwicklung im Blick zu behalten. Gegen 15:20 Uhr endete ein gelungener und lehrreicher Tag mit der Rückfahrt nach Wabern.
Der Besuch der Europäischen Zentralbank bot unseren Schülerinnen und Schülern wertvolle Einblicke in die Funktionsweise der EZB und die Bedeutung für das alltägliche Leben in Europa. Ziel war es das Verständnis für die Rolle der EU und die Wichtigkeit einer aktiven Teilnahme an demokratischen Prozessen zu vertiefen. Vielleicht tragen unsere Schülerinnen und Schülern als Multiplikatoren den Europagedanken in die Schulgemeinde und verbreiten ihn so weiter.
Text und Bild: Anke Stadie














