Vom 22. bis zum 24. Mai sind wir zusammen mit 26 Schüler*innen aus der E-Phase auf Orientierungsfahrt gefahren. Trotz anfänglicher Skepsis, was uns dort erwarten wird, hatten wir eine tolle Zeit, die uns selbst und uns als Gruppe sehr gestärkt hat.
Die Anreise war abenteuerlich, mit den Öffis und einer Menge Gepäck von Fritzlar nach Bad Hersfeld, aber am Ende sind alle heile angekommen.
Die Tage starteten mit der Vorstellungsrunde und Kennenlernspielen, bis jeder alle Namen drauf hatte und wir uns etwas näher gekommen sind. Wir haben auch direkt das erste Projekt gestartet, nämlich WhatsApp analog. Jeder durfte einen Briefumschlag beschriften und diesen an eine Pinnwand hängen. Ab dem Zeitpunkt hatten wir bis zur Abreise Zeit, kleine Zettel mit Nachrichten an andere Leute zu schreiben und in die Umschläge zu stecken.
Trotz einer Menge Programm hatten wir auch viel Freizeit um die Umgebung und die Innenstadt zu erkunden, sowohl in der Mittagspause als auch am Abend. Und auch während des Programms hatten wir viel Zeit für uns, da dies auch von den Aufgabenstellungen vorgesehen war. Ich konnte viel über mich selbst nachdenken, wer bin ich, was will ich? Auf einem Spaziergang mit an Laternen angebrachten Fragen konnten wir uns mit diversen Fragen über uns selbst beschäftigen.
Es ging aber nicht nur um uns selbst, sondern auch um uns als Gruppe und das Gemeinschaftsgefühl. Durch eine Menge lustiger Teamaufgaben konnte ich alle besser kennenlernen und vertrauter werden. Beim Essen saß man so auch mal mit Menschen am Tisch, mit denen man vorher nichts zu tun hatte.
Wir haben eine Menge cooler Projekte unternommen, Kisten basteln und bekleben, außen das, was andere von uns sehen, innen das, was nur wir kennen, Visionboards zusammenstellen, Poetryslams schreiben und Teamaufgaben wie Murmelbahnen und Springseilspringen.
Dann stand schon die Abreise an und unsere Zeit dort ging viel zu schnell vorbei. Bevor wir zum Bahnhof laufen mussten, durften wir uns noch die Nachrichten aus den Briefumschlägen durchlesen und einen Brief an uns selbst schreiben. In einem Jahr wird dieser dann an uns zurückgeschickt, damit wir sehen können, was sich in unserem Leben geändert hat und welche Ziele wir erfüllt haben.
Hätte ich die Möglichkeit dazu, würde ich wieder mitfahren!
Lena Zirkenbach